Samstag, 30. Juli 2016

„Sponti-Sprüche“

gab es in den späten 60er, in den 70er Jahren – dumme Sprüche mit gewisser Tendenz, aber immerhin reimten sie sich (meistens jedenfalls). Nun habe ich erfahren (a potentipotentiregiurso id accepi), daß ihnen eine ganze Wikipedia-Seite gewidmet ist.
Doch erscheint sie mir recht harmlos. Ich habe ferne Erinnerungen an noch andere, die aus dieser Szene zu hören waren:
«Legal, illegal, scheißegal»
«Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat»
«Frei sein, high sein, ein bißchen Terror muß dabei sein»

Samstag, 23. Juli 2016

Der Lohn des Terroristen

Ein Deutsch-Iraner war es, ein Einzeltäter, der ein gewaltiges Blutbad angerichtet hat; ob Amokläufer oder Terrorist, ist bisher noch unklar.
Welch eine Belohnung! – nein, nicht für den Täter selbst, der ist tot, aber in den Augen etwaiger Nachahmungstäter: nach einer – tatsächlich entsetzlichen – Tat weit im Norden der Großstadt wird die ganze Stadt stillgelegt: der Hauptbahnhof gesperrt, der Öffentliche Nahverkehr eingestellt. Welch ein Effekt, was könnte sich ein Terrorist mehr wünschen!

Montag, 18. Juli 2016

Wann eigentlich wird Papst Franziskus 80?

wollte ich gern einmal wissen. Wie es der Mensch des XXI. Jahrhunderts zu machen pflegt: ich gugle (die Antwort wird sein: am Quatember -Samstag dieses Jahres).
Aber zunächst interessant, welche Vorschläge mit angeboten werden: zu „Franzisk“ kommen etliche Damen namens Franziska, sonst nichts; bei „Franzisku“ ist es dann als erstes das „Franziskus Hospital Münster“, dann kommt „Franziskus“ ganz allgemein.
Den gegenwärtigen Papst scheint Gugel noch nicht gewohnt zu sein.

Samstag, 9. Juli 2016

Päpste, die zurücktraten

Vor drei Jahren haben wir aus gegebenem Anlaß diese Päpste in einer Liste zusammengestellt – schwierig, weil es sich dabei besonders oft um Päpste handelt, deren Wahl oder aber deren Rücktritt zweifelhaft ist.
Nun haben wir noch einen besonderen Fall angefügt: einen Konditionalrücktritt.

Samstag, 18. Juni 2016

Ein Hochamt und der liturgische Alltag

Ein wirkliches Hochamt – und die Fallen des in unserer Zeit Gewohnten: der Chronist von Orietur Occidens berichtet.

Mittwoch, 30. März 2016

Eine Expedition in die eigene Pfarrkirche

Osternachtfeier in der Pfarrkirche im Gründerzeitviertel.
Es fängt damit an, daß Priester und Ministranten zur Feuerweihe erscheinen und der Hauptzelebrant die versammelte Gemeinde anspricht: «Guten Abend!» Und die Gemeinde (zum Teil jedenfalls) antwortet: «Guten Abend!» Es wird damit enden, daß er allen frohe Ostern wünscht. Und die Gemeinde (zum Teil jedenfalls) wird antworten: «Danke, gleichfalls».
Das Exsultet mit der anschließende Präfation wird, in Anwesenheit dreier Priester, von einer Laiin gesungen; ihre einzige Konzession an die liturgische Ordnung ist, daß sie den Dialog, der die Präfation einleitet, ausläßt – er fällt ganz weg.
Die Predigt ist lang und hat wenig mit Ostern zu tun.
Nach dem Vater unser wird der Embolismus ausgelassen – stattdessen geht dem Gebet vor dem Friedensgruß noch eine Kurzpredigt voran.
Und die Kommunion wird von einem Priester und von Laie und Laiin ausgeteilt, während die zwei anderen Priester (deren einer jung ist, deren anderer immerhin noch zu einer langen Predigt sowie einer zusätzlichen Kurzpredigt in der Lage war) es sich auf ihren Sitzen bequem machen.
Ich werde auch künftig zur Messe einen weiteren (wenn auch nicht außerordentlichen) Weg dem zur benachbarten Pfarrkirche vorziehen.

Freitag, 25. März 2016

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen P. Stefano Manelli

Beschuldigungen und Gegenbeschuldigungen, Anzeigen und Gegenanzeigen: die Affaire um die Franziskaner der Immaculata erscheint in neuem trübem Licht. Der Chronist von Orietur Occidens sucht nach Überblick, aber es gibt keine Klarheit.