Tinnit et illa facierum libro dedita Calliopes lectrix, tinnit Stanislaus balatu prohibitus.
Nonne tinniam et ego?
Montag, 27. Mai 2013
Samstag, 18. Mai 2013
Tinniunt omnes sine lege
Tinnit hera, tinnit herus, tinnit miles, tinnit clerus, tinnit ille, tinnit illa, tinnit servus cum ancilla, tinnit velox, tinnit piger, tinnit albus, tinnit niger, tinnit constans, tinnit vagus, tinnit rudis, tinnit magus, tinnit pauper et egrotus, tinnit exul et ignotus, tinnit puer, tinnit canus, tinnit presul et decanus, tinnit soror, tinnit frater, tinnit anus, tinnit mater, tinnit ista, tinnit ille, tinniunt centum, tinniunt mille.
Num tinniam et ego?
Tinniebat Pontifex ille almus, tinnit Pontifex novus, tinnit et Didymos Oikodomon!
Tinniamne et ego?
Num tinniam et ego?
Tinniebat Pontifex ille almus, tinnit Pontifex novus, tinnit et Didymos Oikodomon!
Tinniamne et ego?
Dienstag, 16. April 2013
Warum nur hier?
oder:
Die Freundlichkeit der Päpste
Es war mir ein wichtiges Anliegen, vor einer Woche das Beileid dem zu widmen, der es verdient hat. Aber ich habe diesen Text nur in Tà emoû und in die Moralia gestellt, nicht an die etwas sichtbarere Stelle in den Allotria (Dank sei Dilettanto, der das etwas ausgeglichen hat). Mein Grund: der letzte Satz läßt sich als Kritik am Papst lesen – das aber will ich nicht.
Wie schon gesagt: er hat das schwere Los, Nachfolger eines großen Vorgängers zu sein. Und so wird er gelobt vor allem von denen, die ihn gegen seinen Vorgänger und gegen das Papsttum überhaupt ausspielen wollen. Ich nun will ihn nicht im Gegenzug zu bekritteln suchen.
Die Sache ist in meinen Augen die: eine hohe Tugend ist das große Laster der Päpste – die Freundlichkeit. Johannes Paul II. zeigte sich scheinbar einträchtig Seite an Seite mit dem mörderischen Gewaltherrscher und Marktliberalisierer Pinochet; Benedikt XVI. ließ einmal der Atomindustrie ein Grußwort zukommen, das, inhaltlich gedeutet, schlimm wäre. Da reiht sich nun die Beileidskundgebung Franciscus’ I. ein.
Warum aber für Frau Thatcher, nicht jedoch für Herrn Schreiner? «Und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht», ließ Berthold Brecht in der Dreigroschenoper singen.
Wie schon gesagt: er hat das schwere Los, Nachfolger eines großen Vorgängers zu sein. Und so wird er gelobt vor allem von denen, die ihn gegen seinen Vorgänger und gegen das Papsttum überhaupt ausspielen wollen. Ich nun will ihn nicht im Gegenzug zu bekritteln suchen.
Die Sache ist in meinen Augen die: eine hohe Tugend ist das große Laster der Päpste – die Freundlichkeit. Johannes Paul II. zeigte sich scheinbar einträchtig Seite an Seite mit dem mörderischen Gewaltherrscher und Marktliberalisierer Pinochet; Benedikt XVI. ließ einmal der Atomindustrie ein Grußwort zukommen, das, inhaltlich gedeutet, schlimm wäre. Da reiht sich nun die Beileidskundgebung Franciscus’ I. ein.
Warum aber für Frau Thatcher, nicht jedoch für Herrn Schreiner? «Und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht», ließ Berthold Brecht in der Dreigroschenoper singen.
Mittwoch, 10. April 2013
Beileid
Zwei Todesfälle im Abstand von zwei Tagen: am Samstag ist Ottmar Schreiner gestorben, am Montag Margaret Thatcher.
Ottmar Schreiner setzte sich für das Wohl der Armen so leidenschaftlich ein, wie Margaret Thatcher sich dagegen einsetzte. Und so war Frau Thatcher erfolgreich, blieb Herr Schreiner erfolglos.
«Erfolg ist kein Name Gottes», hat Martin Buber gesagt. Gerne würde ich berichten, daß die Beileidskundgebungen von Papst und Bischöfen Ottmar Schreiner gälten.
Ottmar Schreiner setzte sich für das Wohl der Armen so leidenschaftlich ein, wie Margaret Thatcher sich dagegen einsetzte. Und so war Frau Thatcher erfolgreich, blieb Herr Schreiner erfolglos.
«Erfolg ist kein Name Gottes», hat Martin Buber gesagt. Gerne würde ich berichten, daß die Beileidskundgebungen von Papst und Bischöfen Ottmar Schreiner gälten.
Mittwoch, 27. März 2013
Montag, 25. März 2013
Freitag, 4. Januar 2013
«Einseitige und als Wahrheit proklamierte politische Botschaften»
Der „christlich“-soziale Bundesinnenminister Hans-Peter «Friedrich fordert von Kirchen Zurückhaltung in der Politik», so überschreibt die Berliner Morgenpost einen Artikel vom 23 Dezember: der Minister sei «„nicht immer glücklich damit“, wenn Kirchenvertreter „einseitige und als letztgültige Wahrheit proklamierte politische Botschaften“ von der Kanzel verkündeten.»
Doch noch viel weniger glücklich bin ich über einseitige und als Wahrheit proklamierte politische Botschaften, die unqualifizierte Parteipolitiker nicht nur verkünden, sondern gar noch in die Tat umsetzen.
Doch noch viel weniger glücklich bin ich über einseitige und als Wahrheit proklamierte politische Botschaften, die unqualifizierte Parteipolitiker nicht nur verkünden, sondern gar noch in die Tat umsetzen.
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