Mittwoch, 10. April 2013

Beileid

Zwei Todesfälle im Abstand von zwei Tagen: am Samstag ist Ottmar Schreiner gestorben, am Montag Margaret Thatcher.
Ottmar Schreiner setzte sich für das Wohl der Armen so leidenschaftlich ein, wie Margaret Thatcher sich dagegen einsetzte. Und so war Frau Thatcher erfolgreich, blieb Herr Schreiner erfolglos.
«Erfolg ist kein Name Gottes», hat Martin Buber gesagt. Gerne würde ich berichten, daß die Beileidskundgebungen von Papst und Bischöfen Ottmar Schreiner gälten.

Mittwoch, 27. März 2013

Die endlose Diskussion

Mir scheint, hier hat Pius recht.

Montag, 25. März 2013

Freitag, 4. Januar 2013

«Einseitige und als Wahrheit proklamierte politische Botschaften»

Der „christlich“-soziale Bundesinnenminister Hans-Peter «Friedrich fordert von Kirchen Zurückhaltung in der Politik», so überschreibt die Berliner Morgenpost einen Artikel vom 23 Dezember: der Minister sei «„nicht immer glücklich damit“, wenn Kirchenvertreter „einseitige und als letztgültige Wahrheit proklamierte politische Botschaften“ von der Kanzel verkündeten.»
Doch noch viel weniger glücklich bin ich über einseitige und als Wahrheit proklamierte politische Botschaften, die unqualifizierte Parteipolitiker nicht nur verkünden, sondern gar noch in die Tat umsetzen.

Mittwoch, 28. November 2012

Sie wollen «’s» schon wieder

– so erfährt man jedenfalls durch Plakate, für die der Staat – in Zeiten sparsamer öffentlicher Hände – seine Einnahmen ausgibt.
Was ist «’s»?

Samstag, 3. November 2012

Summorum Pontificum

Doch, das Motu proprio gilt noch, auch wenn ich im deutschen Alltag wenig davon merke.
Aber der gleichnamige Interretis Situs scheint eingegangen zu sein, seit Anfang Juni finde ich dort nichts Neues. Auch ein Ligamen, das ich Anfang des Jahres auf ein Positum dieses Situs gesetzt habe, läuft ins Leere – das immerhin konnte ich jetzt korrigieren, wenn ich auch dort auf technische Probleme stoße (es gibt da kein zurück).
Müssen wir Trauer tragen?

«Spielen fängt da an, wo wir Erwachsenen sagen: Kletter da nicht rauf, du fällst runter»

Eigentlich sind Kinderspielplätze kein Thema, mit dem ich mich sonderlich beschäftige. Aber als ich dann doch in das Interview mit Günter Beltzig schaue, bin ich zunehmend mitgerissen.
Müssen Spielgeräte wirklich grell und bunt sein? Wie muß ein Spielplatz in der Stadt, wie auf dem Lande sein? Was ist der Unterschied zwischen Spielplätzen herzulanden, solchen in US-Amerika, solchen in Italien – und warum? Wie kommt der Mann darauf, daß unsere Spielplätze «Getto-Spielplätze» sind? Und er hat die Erfahrung gemacht, daß Jungen auch dann anders als Mädchen sind, wenn die Erziehung das verhindern will. Und was ist die Kehrseite der «Pisa»-Erfolge von Finnland?
Lest nach!