Mittwoch, 27. März 2013

Die endlose Diskussion

Mir scheint, hier hat Pius recht.

Montag, 25. März 2013

Freitag, 4. Januar 2013

«Einseitige und als Wahrheit proklamierte politische Botschaften»

Der „christlich“-soziale Bundesinnenminister Hans-Peter «Friedrich fordert von Kirchen Zurückhaltung in der Politik», so überschreibt die Berliner Morgenpost einen Artikel vom 23 Dezember: der Minister sei «„nicht immer glücklich damit“, wenn Kirchenvertreter „einseitige und als letztgültige Wahrheit proklamierte politische Botschaften“ von der Kanzel verkündeten.»
Doch noch viel weniger glücklich bin ich über einseitige und als Wahrheit proklamierte politische Botschaften, die unqualifizierte Parteipolitiker nicht nur verkünden, sondern gar noch in die Tat umsetzen.

Mittwoch, 28. November 2012

Sie wollen «’s» schon wieder

– so erfährt man jedenfalls durch Plakate, für die der Staat – in Zeiten sparsamer öffentlicher Hände – seine Einnahmen ausgibt.
Was ist «’s»?

Samstag, 3. November 2012

Summorum Pontificum

Doch, das Motu proprio gilt noch, auch wenn ich im deutschen Alltag wenig davon merke.
Aber der gleichnamige Interretis Situs scheint eingegangen zu sein, seit Anfang Juni finde ich dort nichts Neues. Auch ein Ligamen, das ich Anfang des Jahres auf ein Positum dieses Situs gesetzt habe, läuft ins Leere – das immerhin konnte ich jetzt korrigieren, wenn ich auch dort auf technische Probleme stoße (es gibt da kein zurück).
Müssen wir Trauer tragen?

«Spielen fängt da an, wo wir Erwachsenen sagen: Kletter da nicht rauf, du fällst runter»

Eigentlich sind Kinderspielplätze kein Thema, mit dem ich mich sonderlich beschäftige. Aber als ich dann doch in das Interview mit Günter Beltzig schaue, bin ich zunehmend mitgerissen.
Müssen Spielgeräte wirklich grell und bunt sein? Wie muß ein Spielplatz in der Stadt, wie auf dem Lande sein? Was ist der Unterschied zwischen Spielplätzen herzulanden, solchen in US-Amerika, solchen in Italien – und warum? Wie kommt der Mann darauf, daß unsere Spielplätze «Getto-Spielplätze» sind? Und er hat die Erfahrung gemacht, daß Jungen auch dann anders als Mädchen sind, wenn die Erziehung das verhindern will. Und was ist die Kehrseite der «Pisa»-Erfolge von Finnland?
Lest nach!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Lateinamerikanische Eingeborenenweisheit für Europa

Von einem „Kulturkongreß“ der Tule, eines Volkes im Grenzgebiet zwischen Zentral- und Südamerika, berichtet ein Zeitungsartikel.
Im Mittelpunkt dieses Kongresses stehen die „Sailas“, deren Aufgabe die „cantos“ sind, welche „Rückgrat und Herzstück ... der Kultur der Tule“ sind.
Sicher ist es nicht unsere Religion, die da gefeiert wird. Doch einiges wird gesagt, was auch für uns Bedeutung hat.
Ein Mitglied des Stammes wird zitiert, der zugleich „Hochschullehrer und wichtigster indianischer Pädagoge in Kolumbien“ ist:
„Für ihn sind die Rituale hier im Urwald wichtiger, wenn nicht entscheidender Teil des Überlebens: «Wir müssen wissen, wer wir sind. Diese Texte sind seit Jahrhunderten fixiert und werden nur durch orale Tradition weitergegeben.»
Jedes Volk braucht seine Legenden, seine Traditionen, seine Rituale und seine Sprache. «Die Sprache erlaubt es, die Geschichte deines Volkes zu verstehen. Ohne unsere Kultur würden wir untergehen. Ein Volk, das seine Rituale verliert, ist ein Volk, das stirbt.» Als ehemaliger Führer der Indigenen von ganz Kolumbien kennt Abadio die Probleme von indianischen Völkern, die ihre Traditionen verloren haben. So merkwürdig es klingen mag: die «cantos», die da von ein paar alten Männern jedes halbe Jahr im Dschungel gesungen werden, scheinen wesentlich dazu beizutragen, dass die Tule weder verelenden noch ihren Kampfgeist verlieren – wie so viele andere Indigene Kolumbiens.
... Es ist eine kämpferische Rede – für europäische Ohren vielleicht etwas viel Blut und Boden. Doch aus dem Munde des Sprechers eines kleinen bedrohten Volkes klingt es plötzlich ganz verständlich und gar nicht chauvinistisch.“